Süßes sonst gibt’s Saures

Morgen ist es wieder soweit und viele Kinder leben den aus Amerika herüber geschwappten Brauch von Halloween. Dann gehen sie von Haustür zu Haustür und klingeln und sagen den aus dem TV bekannten Spruch: Süßes sonst gibt’s Saures.

Ich habe hier bei mir zu Hause Süßes stehen, so prophylaktisch, da ich nicht weiß wie hier dieser Brauch zelebriert wird. Da ich nahe der holländischen Grenze wohne und auch nicht weiß, wie es dort aussieht, denke ich, so auf Nummer Sicher gehen hat noch niemandem geschadet. Die Schokolade und Bonbons werden so oder so definitiv nicht schlecht werden. Entweder landet alles nach und nach in meinem Bauch oder aber ich werde es vielleicht noch los, wenn Martinssingen ist. Aber auch da weiß ich nicht so genau, ob Martinssingen hier in der Region üblich ist und vor allem wann, denn auch da gibt es Unterschiede.

Halloween selbst fand ich auch als Kind schon faszinierend. Ich denke, dass hab ich unter anderem dem Film E.T. zu verdanken, auch wenn es sich bei uns damals nie so durchgesetzt hat und wir eher verdutzt angeguckt worden, wenn wir losgezogen sind und verkleidet am 31.10. an den Haustüren um Süßigkeiten „bettelten“.

Wenn ich mich so umhöre, haben Freunde und Bekannte eine sehr zwiegespaltene Meinung zu Halloween. Manche finden es gut und veranstalten sogar Halloween-Partys, wieder andere sagen, sie stellen die Klingel ab, weil sie keine Lust auf diesen amerikanischen Quatsch haben. Ich persönlich find es jedoch gut und je näher der Tag rückt desto mehr überlege ich, ob ich nicht selbst auch gruselig verkleidet die Tür öffnen soll, um den Kids noch einen gehörigen Schrecken einzujagen.

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