Panik im See

Die Welt ist manchmal wirklich ein Kleingartenverein – diese Erfahrung mache ich immer wieder. Da ich ein sehr aufgeschlossenes Wesen habe, lerne ich auch viele Leute kennen, manchmal in den unmöglichsten Situationen. So war ich letztens mit zwei Freundinnen am Badesee bei uns in der Nähe. Da ist es schön idyllisch mit vielen Sträuchern und Bäumen, so dass man bei großer Hitze auch ein schattiges Plätzchen findet und vor allem eben auch eine weitestgehend ungestörte Ecke.

Remusinsel Rheinsberger See
Picture: inselhaus-rheinsberg bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

So ein Tag am See mit Sekt, Leckereien aus dem Picknickkorb und dem Austausch mit Freundinnen ist immer eine sehr effiziente Auszeit vom Alltag. Bei unserem letzten Ausflug zum See sorgte ich allerdings unfreiwillig für eine etwas skurrile Situation. Ich schwamm völlig entspannt in dem See herum, als mich plötzlich etwas in den Zeh zwickte. ich verfiel sofort in Panik, fing an herumzuschreien und wie wild drauf los zu kraulen. Natürlich reichte meine Puste nicht weit für diese wilde Flucht und ich musste kurz pausieren. Da nahte dann schon unverhofft Rettung.

Ein junger Mann hatte mein Malheur vom Ufer aus bemerkt und war sofort zu mir raus geschwommen. Schnell hatte ich mich dann auch beruhigt und musste über meinen hysterischen Anfall selber Lachen, den ein vorwitziger Fisch ausgelöst hatte. Wieder an Land lud ich ihn dann gleich unsere Mädelsrunde ein. Er erzählte, dass er bei einer Immobilienverwaltung in Leipzig arbeitet und wie sich schnell herausstellte, war das genau die Immobilienverwaltung, die mein Cousin leitete. Er war in der Nähe bei einem Freund zu Besuch, der dann später auch dazu noch kam. Das wurde dann ein wirklich sehr vergnüglicher Nachmittag und Abend.

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