Ein Privatumzug muss kein nervenaufreibendes Unterfangen sein

Für viele Familien ist der Gedanke an einen privaten Umzug eine wahre Horrorvorstellung. Das kann ich gar nicht nachvollziehen, denn wir haben unseren Umzug von einer Vier-Zimmer-Wohnung ins Eigenheim ganz entspannt erlebt. Dazu muss ich allerdings sagen, dass wir den nicht in Eigenregie gemacht, sondern in die Hände von Profis gelegt haben. Das ist auch besser, weil ich leider zu den Herren gehöre, die in Bezug auf handwerkliche Tätigkeiten „zwei linke Hände“ haben.

Das fängt schon damit an, dass ich auf die Montageanleitungen einiger Möbelhersteller gucke wie „das Schwein ins Uhrwerk“. Deshalb war es mir wichtig, dass von den Möbelpackern die Möbel auch ab- und aufgebaut werden. Was ich gut fand, war die Tatsache, dass ich für unsere Einbauküche keine zusätzlichen Monteure bestellen musste, denn das haben die Leute der Spedition gleich mit gemacht. Sogar die Spüle und den Herd haben sie abgeklemmt und im Einfamilienhaus wieder angeschlossen. Als ich den Auftrag erteilt habe, hat mich die Dame von der Spedition sogar gefragt, ob ihre Leute unsere Computervernetzung wieder mit zusammenbauen sollen. Das brauche ich nicht, denn das ist meine eigene Spezialstrecke.

Meine Frau hatte Angst um ihre großen Grünpflanzen und die beiden Skulpturen, die sie von ihren Großeltern geerbt hat. Aber auch die Dinge sind total unbeschadet im Eigenheim angekommen. Rita hat nur geschimpft „wie ein Rohrspatz“, weil ihr großer Bejamin ihr die veränderten Lichtverhältnisse übel genommen und seine ganzen Blätter abgeworfen hat. Sie dachte schon, er geht ein, aber er hat sich schnell wieder erholt, nachdem wir ihn in die andere Ecke neben der Terrassentür gestellt haben.

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