Wo Technik manchmal streikt

Ich habe eigentlich immer gesagt, dass ich nicht unbedingt an Onlinespielen teilnehmen werde, weil sie sehr viel Zeit und Aktivität erfordern und ich mich davon eigentlich nie hinreißen lassen wollte.

Aber irgendwann ist ja immer das erste Mal und ich bin durch Zufall auf ein Spiel gestoßen, welches sich recht spannend anhörte. Ich habe es mir einfach auf mein Handy geladen und angefangen zu spielen. Prompt war ich gefesselt von dieser Aufbausimulation. Auch wenn ich merkte, dass es nur Anfangs schnell ging etwas auf- und auszubauen, so faszinierte mich die liebevolle Grafik des Spiels weiterhin. Mittlerweile spiele ich das Spiel schon mehrere Monate. Ich habe alles soweit ausgebaut wie es nur möglich war und spiele nun noch gelegentlich um meine Armee weiter auszubauen.
Da ich zwischenzeitlich immer wieder mal angegriffen wurde und die Heilungszeit dann unter Umständen auch Monate dauern kann, hat dieses Spiel den anfänglichen Reiz verloren. Aber es kommt auch häufiger mal vor, dass der Server abstürzt und wenn man gerade mitten in einem Angriff ist, kann das sehr nervenaufreibend sein, weil man ja nicht weiß, was passiert und man natürlich auch nicht eingreifen kann.

Mein Freund sagt, dass diese Onlinespiele auf Root-Servern gelagert sind. Rootserver deshalb, weil diese direkt ans Internet angebunden sind, ohne dass noch weitere Server dazwischen hängen. Da ein Rootserver natürlich auch nur ein Computer ist, kann es da, wie bei jedem anderen PC auch, zu Ausfällen kommen. Auch für Wartungsarbeiten wird der Rootserver unter Umständen vom Netz genommen bzw. ist dann für die User vorübergehend nicht erreichbar.
Bei meinem Onlinespiel wird es in der Regel aber vorher angekündigt, so dass ich dementsprechend planen kann, bevor ich angreife oder meine anderen Städte unterstütze.

Ziemlich teuer

Ich wollte mich eigentlich mal dem Trend anschließen – sofern man überhaupt von einem Trend reden kann – und auch einige Kundenkarten verteilen. So aus Papier bzw. stabilerem Karton wäre eine Alternative, aber die labbern natürlich auch aus und sehen dann nicht mehr so schön aus, wenn man sie immer wieder rausnimmt aus dem Portemonnaie und wieder einsteckt. Kenn das ja von den Kundenkarten die ich habe zur Genüge.

Also habe ich mich über Kartendrucker informiert und war gelinde gesagt ziemlich überrascht. Die Geräte sind ziemlich teuer. Allerdings ist es nachvollziehbar, denn sie arbeiten ja nicht wie ein normaler Tintenstrahldrucker. In so einem Kartendrucker befinden sich Thermobänder die dann durch Hitze oder enormen Druck auf die Kartenrohlinge aufgebracht werden. Ich glaube, dahinter verbirgt sich eine ziemlich teure Technik. Nichts desto trotz bin ich am Überlegen, ob ich dann nicht lieber bei der Pappvariante bleibe und vielleicht lieber in ein Laminiergerät investiere.

Es geht mir dabei nicht mal so sehr ums Geld, ich kann so ein Gerät ja auch steuerlich als Büromaterial absetzen, aber natürlich bin ich als Einzelunternehmer mit keinem Angestellten und einer wirklich kleinen Firma darauf angewiesen, dass ich mein Geld zusammenhalte. Auch wenn mein Geschäft derzeit gut läuft und ich gut über die Runden komme, muss ich natürlich auch zusehen dass ich Geld zurück lege, falls es mal nicht so gut läuft und meine Einnahmen die Ausgaben nicht oder nur knapp decken. Dieses Risiko hat man als Selbstständiger immer, weshalb jede Investition immer von zwei Seiten betrachtet werden will. Ich weiß dass ich investieren muss um meine Kunden zu halten, aber mit der Kundenkarte und dem Kartendrucker ist es ja nicht getan. Ich müsste auch mein System anpassen und das ist mit weiteren Kosten verbunden.

Nach der Trennung umziehen nach Köln

Vor fünf Jahren bin ich für meinen Freund vom Rheinland nach Brandenburg umgezogen. Niemals hätte ich gedacht, dass diese Beziehung schief gehen könnte. Dann haben wir uns vor drei Monaten doch getrennt. So richtig heimisch geworden bin ich hier nicht, deshalb möchte ich wieder umziehen nach Köln, damit ich beim Bummel durch die Stadt einen Blick auf den Dom werfen kann.

Katzi in der Kiste
Bild von: auge24 bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Meine Eltern haben mich damals vor dem Mann gewarnt, aber ich habe nicht auf sie gehört. Trotzdem stehen sie voll hinter mir. Sie haben mir sogar versprochen, dass sie die Kosten für die Umzugsfirma in Köln übernehmen, damit ich zurück in meine alte Heimat kommen kann. Mein Vater hat da ziemlich gute Beziehungen, denn er arbeitet bei einem Makler. Der vermittelt nicht nur Wohnungen und Häuser, sondern gibt seinen Kunden auch Tipps, wie und mit wem Umziehen in Köln preisgünstig möglich ist.

So viele Möbel habe ich hier nicht. Das Hautproblem dürften mein Klavier und mein Aquarium werden. Aber so wie mir mein Vater erzählt hat, gehört die Umzugsfirma in Köln zu den Fachleuten für Spezialtransporte. Ihnen ist der Umgang mit empfindlichen Kunstgegenständen, mit sperrigen Musikinstrumenten und auch mit schwerer Maschinerie bestens bekannt.

Packen will ich selber. Aber auch dabei lassen mich die Spezis von der Spedition nicht allein. Sie schicken mir vorab einen ganzen Schwung Kartons. Die richtigen Umzugskartons haben einen doppelten Boden und Grifflöcher an den Seiten. Das macht es den Packern einfacher und ich kann sie vorher auch schön an einer Wand aufstapeln, damit sie mir nicht tagelang im Weg herumstehen.

Ein Privatumzug muss kein nervenaufreibendes Unterfangen sein

Für viele Familien ist der Gedanke an einen privaten Umzug eine wahre Horrorvorstellung. Das kann ich gar nicht nachvollziehen, denn wir haben unseren Umzug von einer Vier-Zimmer-Wohnung ins Eigenheim ganz entspannt erlebt. Dazu muss ich allerdings sagen, dass wir den nicht in Eigenregie gemacht, sondern in die Hände von Profis gelegt haben. Das ist auch besser, weil ich leider zu den Herren gehöre, die in Bezug auf handwerkliche Tätigkeiten „zwei linke Hände“ haben.

Das fängt schon damit an, dass ich auf die Montageanleitungen einiger Möbelhersteller gucke wie „das Schwein ins Uhrwerk“. Deshalb war es mir wichtig, dass von den Möbelpackern die Möbel auch ab- und aufgebaut werden. Was ich gut fand, war die Tatsache, dass ich für unsere Einbauküche keine zusätzlichen Monteure bestellen musste, denn das haben die Leute der Spedition gleich mit gemacht. Sogar die Spüle und den Herd haben sie abgeklemmt und im Einfamilienhaus wieder angeschlossen. Als ich den Auftrag erteilt habe, hat mich die Dame von der Spedition sogar gefragt, ob ihre Leute unsere Computervernetzung wieder mit zusammenbauen sollen. Das brauche ich nicht, denn das ist meine eigene Spezialstrecke.

Meine Frau hatte Angst um ihre großen Grünpflanzen und die beiden Skulpturen, die sie von ihren Großeltern geerbt hat. Aber auch die Dinge sind total unbeschadet im Eigenheim angekommen. Rita hat nur geschimpft „wie ein Rohrspatz“, weil ihr großer Bejamin ihr die veränderten Lichtverhältnisse übel genommen und seine ganzen Blätter abgeworfen hat. Sie dachte schon, er geht ein, aber er hat sich schnell wieder erholt, nachdem wir ihn in die andere Ecke neben der Terrassentür gestellt haben.

Mein Garten und ich

Ich bin kein Mensch mit einem grünen Daumen, aber ich habe trotzdem einen Garten. Ich finde, ein Garten gehört einfach zu einem Häuschen dazu und es ist schön, gerade in den Sommermonaten dort zu relaxen und zu grillen und Menschen die man mag um sich zu haben.

Source: daseigenehaus.de via Pink on Pinterest

 

Als ich mit meiner Familie auf der Suche nach einem neuen gemeinsamen Wohnraum war, haben wir zwar erst nach Wohnungen geguckt, aber schnell gemerkt, dass sich viele Vermieter gegen einen Hund sträuben. Generell ist es immer häufiger der Fall, dass schon in den Annoncen steht, dass keine Haustiere erwünscht sind. Als es schon richtig eng wurde, weil wir unsere Wohnungen gekündigt hatten, erlebten wir ein kleines Wunder und fanden über Umwege unser kleines Häuschen.

Dieses hat nicht nur einen Garten, sondern auch noch ein Gartenhaus. Dieses Gartenhaus ist zwar aus Stein, allerdings befindet sich darin eher eine Werkstatt als dass man darin wohnen könnte. Um es in einen Wohnraum zu verwandeln, müsste man noch einiges investieren, denn es befindet sich mehr oder weniger im Rohbauzustand innen drin. Unser Vermieter sah darin keinen Grund, dieses kleine Gartenhaus, bestehend aus zwei Räumen, auch noch wohnlich herzurichten und ich selber sehe das genauso, da wir ja direkt auf dem Grundstück auch das eigentliche Wohnhaus haben.

Ein bewohnbares Gartenhaus hatten meine Eltern einmal, als sie in einer Gartensparte Mitglied waren und sich dort einen Garten käuflich erworben hatten. Die Regelungen in diesen Sparten sind oft sehr streng, so dass eine bestimmte Fläche als Nutzfläche genutzt werden muss, ein bestimmter Teil Rasenfläche darstellen soll und für Blumen gibt es auch feste Vorschriften. Das Gartenhaus jedoch war ein kleines Schmuckstück bestehend aus einem Wohnzimmer, einer Küche und einer Toilette. Ein kleines solides Haus, für die Übernachtung im Sommer ideal. Aber auch dort gab es Vorschriften was die Gartengestaltung anging und man ist ja mehr oder weniger immer beschäftigt, das Ganze in Schuss zu halten.

Schon deshalb habe ich nie in Erwägung gezogen, mir eine solche Gartenzelle für Grillpartys zu mieten. In meinem Garten muss ich nur Rasen mähen und ab und an etwas Unkraut entfernen, wobei der Rindenmulch mir bzw. uns dort viel Arbeit abnimmt. Wir haben einen wirklich sehr pflegeleichten Garten, der nichts desto trotz sehr schön anzusehen ist und genauso sollte es auch sein.

Panik im See

Die Welt ist manchmal wirklich ein Kleingartenverein – diese Erfahrung mache ich immer wieder. Da ich ein sehr aufgeschlossenes Wesen habe, lerne ich auch viele Leute kennen, manchmal in den unmöglichsten Situationen. So war ich letztens mit zwei Freundinnen am Badesee bei uns in der Nähe. Da ist es schön idyllisch mit vielen Sträuchern und Bäumen, so dass man bei großer Hitze auch ein schattiges Plätzchen findet und vor allem eben auch eine weitestgehend ungestörte Ecke.

Remusinsel Rheinsberger See
Picture: inselhaus-rheinsberg bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

So ein Tag am See mit Sekt, Leckereien aus dem Picknickkorb und dem Austausch mit Freundinnen ist immer eine sehr effiziente Auszeit vom Alltag. Bei unserem letzten Ausflug zum See sorgte ich allerdings unfreiwillig für eine etwas skurrile Situation. Ich schwamm völlig entspannt in dem See herum, als mich plötzlich etwas in den Zeh zwickte. ich verfiel sofort in Panik, fing an herumzuschreien und wie wild drauf los zu kraulen. Natürlich reichte meine Puste nicht weit für diese wilde Flucht und ich musste kurz pausieren. Da nahte dann schon unverhofft Rettung.

Ein junger Mann hatte mein Malheur vom Ufer aus bemerkt und war sofort zu mir raus geschwommen. Schnell hatte ich mich dann auch beruhigt und musste über meinen hysterischen Anfall selber Lachen, den ein vorwitziger Fisch ausgelöst hatte. Wieder an Land lud ich ihn dann gleich unsere Mädelsrunde ein. Er erzählte, dass er bei einer Immobilienverwaltung in Leipzig arbeitet und wie sich schnell herausstellte, war das genau die Immobilienverwaltung, die mein Cousin leitete. Er war in der Nähe bei einem Freund zu Besuch, der dann später auch dazu noch kam. Das wurde dann ein wirklich sehr vergnüglicher Nachmittag und Abend.

Wenn das Schicksal zuschlägt…

Als mich mein Bruder mich letzten Monat anrief, dass er endlich einen neuen Job gefunden hat, der voll und ganz seiner Interessenlage entsprach, freute ich mich natürlich ungemein für ihn. Er hatte lange genug irgendwelche Arbeiten angenommen, nur um irgendwie über die Runden zu kommen.

Vor Jahren war er ein richtig guter IT-Spezialist, den die Trennung von seiner Familie dann völlig aus der Bahn geworfen hatte. In der Folge hatte er dann auch seinen gut dotierten Arbeitsplatz verloren und tat sich sehr schwer, wieder auf die Beine zu kommen. Aber wie so oft im Leben bringt dann eine neue Liebe wieder unverhofft Schwung und unerwartete Wendungen. Bei ihm war es eine alte Schulfreundin, der er auf einem Klassentreffen wieder begegnet war. Die beiden hatten sofort wieder einen guten Draht zueinander, der sich in der Folgezeit weiter vertiefte. Irgendwie hatte das Schicksal jedoch beschlossen, die beiden vollends aufeinander loszulassen und bei einem Wochenendausflug wurden sie dann plötzlich von ihren unterdrückten, wahren Emotionen überrollt.
Schnell war ihnen danach klar, das passte, das passte richtig. Ich freute mich zu sehen, wie mein Bruder wieder aufblühte und zu alter Stärke zurückfand.

Nur mit einem adäquaten Arbeitsplatz wollte es lange nicht klappen. Durch die Kontakte der neuen Frau an seiner Seite kam es nun auch zu einem beruflichen Happy End. Er konnte in einer Agentur für Onlinemarkting anfangen, die mittels der Adservertechnologie Werbeflächen im Internet vermarket und den Kunden zeitnahe Auswertungen ihrer Werbekampagnen liefert. Dadurch haben diese dann auch schnell die Möglichkeit nachzusteuern, wenn die Werbung nicht wie gewünscht greift. Da ist er in der Programmierabteilung voll in seinem Element und ich freue mich unglaublich, dass ihm gelungen ist, nochmal durchzustarten, obwohl er zwischenzeitlich schon selbst nicht mehr an sich geglaubt hatte.

Ehrenamtliche Betreuung

Ich habe einen unglaublichen Respekt vor Menschen, die sich für eine berufliche Tätigkeit in der Pflegebranche entscheiden. Pflegekräfte werden schließlich sowohl mental als auch physisch unglaublich beansprucht. Da muss man neben medizinischen Fachkenntnissen auch eine große Portion Einfühlungsvermögen für die Patienten und ihre Angehörigen mitbringen und darf die Schicksale andererseits aber auch nicht zu nah an sich ran lassen. Das würde mir verdammt schwer fallen, da ich dazu neige, mir vieles zu sehr Herzen zu nehmen. Dazu kommt der ständige Zeitdruck unter dem Pflegepersonal oft steht.

Eine Freundin, die als private Pflegekraft arbeitet, hat mir aber erzählt, dass es auch anders gehen kann. Natürlich müssen auch für private Pflegekräfte gewisse Normen gesetzt werden, aber es gibt immer einer gewissen Spielraum auch für die soziale Betreuung darüber hinaus. Einen Verband zu wechseln dauert nur ein paar Minuten, aber wenn ihr Patient dann vielleicht noch Gesprächsbedarf hat, ist immer noch Zeit für eine Tasse Kaffee oder Tee. Das ist in deren Arbeitszeiten einkalkuliert mit ca. 10 bis 15 min pro Patient. Wenn dann beispielsweise einer von vieren tatsächlich noch zusätzliche Zuwendung benötigt, macht es auch nichts, wenn es dann bei dem länger dauert.

Natürlich müssen die Termine eingehalten werden, aber da gibt es auch einen zeitlichen Puffer, so dass sie auch mal eine viertel Stunde später aufschlagen kann. Dann hat sie mir auch noch berichtet, dass man sich ehrenamtlich in der Pflege engagieren kann, in dem man so eine Art Patenschaft übernimmt und soziale Betreuung leistet, etwa Einkäufe erledigen, beim Spaziergang begleiten oder vorlesen. So etwas könnte ich mir für mich nun wiederum vorstellen, da ich ein recht hilfsbereiter Mensch bin und mich gern um andere kümmere.

Kirschkerne – die kostengünstige Naturmedizin

Die guten alten Hausmittel halte ich für eine sehr interessante Sache, mit denen ich schon an einigen Stellen Erfolge erzielen konnte. Wenn ich beispielsweise durch den Stress Sodbrennen bekomme, dann nehme ich keine Tabletten, sondern esse eine rohe Kartoffel. Etwas erstaunt war ich über die Bandbreite der Krankheiten, bei denen man zur Linderung der Symptome Kirschkerne anwenden kann.

Source: boxandbrownie.com via decoratualma on Pinterest

 

Eine Kollegin hat mir erzählt, dass sie die Kirschkerne beispielsweise aufwärmt, in einen Schlauch füllt und zum Wärmen des Halses verwendet, wenn sie sich eine Grippe eingefangen hat. Sie hat dann auch ganz kleine Säckchen, die sie auf den Bereich neben der Nase legen kann, damit sich durch die Wärme der Schleim in den Nasennebenhöhlen löst. Ich kannte die Kirschkerne eigentlich nur als Naturmedizin gegen Rheuma und solche Sachen.

Außerdem habe ich mich immer gewundert, weil sie daheim hohe Hausschuhe trägt und im Winter häufig in der Küche verschwindet. Sie hat mir verraten, dass sie Einlegesohlen in den Hauschuhen hat, in denen sich ebenfalls Kirschkerne befinden. Die wärmt sie in der Mikrowelle auf. Mitbekommen habe ich das, als ich bei ihr mal einen Krankenbesuch gemacht habe, weil der Chef dringend eine Unterschrift von ihr brauchte.

Bei mir selber schlagen die Schmerzen immer im Genick zu, wenn ich lange vor dem Computer oder hinter dem Lenkrad gesessen habe. Das gibt dann kräftige Verspannungen. Meine Kollegin hat mir erklärt, dass man da auch mit Hilfe der Kirschkerne etwas dagegen tun kann. Sie hat mir eines ihrer Kissen geborgt, damit ich das testen kann, bevor ich mir selbst so etwas kaufe.

Magdeburger Kind

Als gebürtige Magdeburgerin hätte ich mir ja nie vorstellen können, meine Stadt an der Elbe ernsthaft zu verlassen. Nach meiner Ausbildung fand ich schnell Anstellung bei einer Hausverwaltung in Magdeburg. Die Arbeit hat mir von Anfang an viel Spaß gemacht. Wir hatten ja mehrere Wohn- und Geschäftshäuser in der Verwaltung, nicht nur unsere eigenen sondern haben auch die Hausverwaltung für andere Immobilienverwalter gemacht. Wenn ein Immobilienanbieter beispielsweise nur ein Mietshaus hat, lohnt es mitunter nicht, für die Hausverwaltung dann extra jemanden einzustellen und nicht jeder Eigentümer möchte sich mit dem administrativen Kram rumschlagen.

Magdeburg
Ein Bild von mediavisioner bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Die Arbeit war sehr abwechslungsreich, Mieter zu finden und zufriedenstellend zu betreuen, das Veranlassen von Reparatur- und Instandsetzungsmaßnahmen gehörte genauso dazu wie die Planung und Koordinierung von notwendigen Modernisierungen gerade auch im Hinblick auf die Energiebilanz der Häuser und Wohneinheiten. Der Hausmeistereinsatz muss koordiniert werden für die Pflege der Aussenanlagen und die Vergabe der Hausreinigung abgestimmt. Einen großen Teil meiner Arbeit machte natürlich auch die Abrechnung und das Controlling der Mietzahlungen aus.

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